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Die albanischen Parteien sind für einen Beitritt in die EU und nicht für eine Teilung Mazedoniens PDF Drucken E-Mail
Montag, den 09. Februar 2009 um 19:28 Uhr

Wegen dem Festhalten an das "antike Makedonien", riskiert die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien die euroatlantische Integration. Der Präsident Mazedoniens, Branko Crvenkovsko, schlug deswegen den Albanern vor, sich von Mazedonien abzutrennen um nicht Geisel eines Konfliktes zu werden, mit dem sie faktisch nichts zu tun haben.

 

Mazedonien befindet sich seit einigen Jahren im Namensstreit mit Griechenland. Griechenland macht der neuen Republik Mazedonien, mit Verweis auf die "eigene" Republik Makedonien den Namen streitig, weil es Gebietsansprüche Mazedoniens befürchtet.


Während Mazedonien weiterhin an seinem Namen festhält und sich mit dem antiken Makedonien identifiziert, argumentiert Griechenland damit, dass der Name "Makedonien" griechischen Ursprungs sei und die "Mazedonier" im Grunde genommen eingewanderte Slawen seien.

 

Griechenland hat immer wieder gedroht, Mazedoniens Beitritt in die EU und in die NATO zu blockieren. Am 4. April 2008, als Mazedonien eigentlich zusammen mit Albanien und Kroatien der NATO hätte beitreten sollen, machte Griechenland als NATO-Mitglied von seinem Veto Gebrauch und verhinderte erfolgreich einen Beitritt Mazedoniens in die NATO.

 

Die albanischen Parteien sehen in Crvenkovsko Äusserung nun eine Tendenz, die, durch den Namensstreit enstandenen, Probleme auf die Albaner zu schieben.

 

Die albansichen Parteien machten deswegen deutlich, dass sie keine Teilung Mazedoniens wollen, sondern dass die Lösung des Namensstreites zwischen Mazedonien und Griechenland Vorrang habe, um dadurch die Integration Mazedoniens in die EU und in die NATO nicht zu gefährden.

 

 

Kommentare 

 
#1 Unknown 2009-02-21 01:11 Was mich gerne Interessieren würde, wenn Branko Crvenkovsko seine Stellung abgibt an einem Albaner, wäre das problem fast gelöst, wir sind doch eines der Ureinwohner dieses gebietes und nicht eingewandert, wir hätten doch das Recht den namen in Makedonien umzuändern und die Griechen können weiter reden, denn in der alten geschichte steht. Das Alexander (kA le si enderr) der schliesslich zu 3/4 Illyrischer herkunft war und wir die nachfahren der Illyrer sind und Alexanders Streitkräfte mehrheitlich aus Illyrer bestand, wären wir geschichtlich im Recht und inder Lage. Zitieren
 

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