| Mazedonien: Ohrid-Abkommen nicht realisiert |
| Montag, den 10. August 2009 um 10:26 Uhr |
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"Es muss noch viel getan werden. Immer noch gibt es offene Punkte, die seit dem Konflikt 2001 ungelöst bleiben. Es muss noch viel für die Rechte der Albaner und der anderen ethnischen Gemeinschaften getan werden - eine ädäquate Vertretung, sowie die Verwendung der albanischen Sprache. [...] Es existiert "das Gesetz der Sprache", doch für ihre Umsetzung bedarf es noch viel Arbeit", sagte der EU-Botschafter Fuere.
Wenn es weitere Anstrengungen für die Lösung offener Punkte gibt, werden die Androhungen der PDSH-Partei laut Fuere nicht realisiert.
Fuere erklärte, dass die Ankündigung zum Boykott des Parlaments zeigen, dass die Dinge in Mazedonien nicht in die richtige Richtung verlaufen.
"Die PDSH ist eine etablierte Partei. Demzufolge wäre es nicht gut, dass die PDSH das Parlament boykottiert. Die PDSH ist wie alle anderen Parteien, eine gewählte Partei, die innerhalb des Parlaments vertreten sein muss und nicht ausserhalb. Ich glaube, dass die Probleme und die Beunruhigungen der PDSH besser im Parlament gelöst werden als ausserhalb. Ich hoffe, dass die Mitglieder der PDSH diese Drohung nicht realisieren werden", fügte Fuere hinzu. (Ora-Online/INA)
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Der EU-Botschafter in Shkup/Skopje, Ervan Fuera gesteht, dass 8 Jahre nach der Unterzeichnung des Ohrid-Abkommens, ein grosser Teil dieses Dokumentes immer noch nicht umgesetzt wurde.





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