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Sejdiu-Medwedew: "Das Rad der Geschichte kann man nicht zurückdrehen"
Mittwoch, den 21. Oktober 2009 um 13:52 Uhr

Fatmir Sejdiu, der Präsident des Kosovo, antwortet dem russischen Präsidenten, Dimitri Medwedew, der bei seinem Besuch in Serbien erklärte, dass die Kosovo-Frage immer noch nicht gelöst sei. Zugleich bekräftigte Medwedew die Unterstützung Russlands für Serbien bei der Erhaltung seiner Souveranität über den Kosovo. Zuvor hatte er erklärt, dass Serbien in der Kosovo-Frage das letzte Wort habe, wie serbische und russische Medien berichten.

 

Sejdiu antwortete daraufhin: "Das Rad der Geschichte kann weder aufgehalten, noch zurückgedreht werden. Kosovo ist unabhängig, auf der Grundlage starker Argumente, vornean aufgrund des politischen Willens seines Volkes, den früheren Entwicklungen und der Eigenschaft, die es im Rahmen eines Staates hatte, das zerstört wurde [..] sowie im Rahmen aller anderen Prozesse, die es durchlaufen hat", berichtet die Nachrichtenagentur Kosovapress.

 

Sejdiu erklärte vor den Medien, dass Russland mit dieser Haltung die Punkte der Kontaktgruppe für den Kosovo missachte, die im Dezember 2005 festgehalten wurden, nämlich dass man den Willen der Mehrheit der Bevölkerung des Kosovo respektieren solle.

 

Präsident Sejdiu sagte, dass Russland sich nie gegen diese Haltung der Kontaktgruppe gestellt habe. Russland sei sogar Teil des Verhandlungsprozesses gewesen, die vom früheren Präsidenten, Marti Ahtisaari, geleitet wurden. Russland war auch Mitglied bei dem 120 Tage langen Troika-Prozess für den Kosovo und die Haltung Russlands stand immer für eine fortdauernde Lösung für Frieden und Stabilität.

 

Aus diesen Gründen erwarte Sejdiu von Russland, dass es eine neue Herangehensweise in Bezug auf den Kosovo entwickle, und zwar keine die unnötig für Spannungen sorge.

 

Diese Erklärung machte Sejdiu nach einem Treffen mit der neuen finnischen Botschafterin im Kosovo, Taria Laitiainen. Dort erklärte er, dass Finnland eines der ersten Staaten gewesen sei, der die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt habe, während Laitiainen ihrerseite die fortwährende Unterstützung Finnlands für den Kosovo bekräftigte.

 

Der Kosovo wurde bisher von 62 Staaten als unabhängig anerkannt und ist Mitglied der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds.

 

 

 

Kommentare 

 
#1 Kosova 2009-10-21 18:16 Richtig so Sejdiu,aber keine Angst das ist nur Propaganda von den serbischen Zeitungen (die es gerne so hätten), aber hier zeigt Serbien das Sie sich gar nicht verändert haben. Zitieren
 
 
#2 Olaf 2009-10-21 18:41 Medwedew hat recht, das Spiel ist noch lange nicht zu ende. Zitieren
 
 
#3 albakos 2009-10-21 18:43 Medwedew spricht das, was die Serben gerne hören, die Realität spricht aber ganz eine andere Sprache. KOSOVA ist unabhängig und dabei bleibts. Schluss Aus! Zitieren
 
 
#4 Dauti 2009-10-21 18:46 Russland ist Russland, und Serbien wird das schon noch früh genug zu spüren bekommen ;-) . Den Finnen sind wir allen zu grossem Respekt und Dankbarkeit verpflichtet, nicht nur bezüglich der politischen Hilfe, sondern auch durch die Aufnahme von Flüchtlingen während dem Krieg. Danke! FG. Zitieren
 
 
#5 albanian 2009-10-21 19:16 Was wollen die Russen, die und ihre Präsidenten hatten nicht mal Kreditkarten bis Jelzin von Behxhet Pacolli mit Kreditkarten ausgestattet wurde.lol

Das ist jetz der Dank dafür?
Zitieren
 
 
#6 bujari 2009-10-21 19:27 Medwew soll seine Russen aus dem Balkan wieder eine Heimat in Russland geben, da kann er auch bestimmen wer das letzte Wort hat in Europa! In der Zukunft wird das Volk entscheiden zu wem es gehören soll und geschichtlich gesehen haben die Serben auf dem Balkan nichts verloren. Zitieren
 
 
#7 Besart 2009-10-21 20:51 Medwedew widerspricht sich.wenn man sich die gerogisch-russische probleme anschaut, dann sollte er erstmal dafür sorgen,dass auch den Willen von berücksichtigt, wenn man schon von gerechtigkeit spricht. Rußland hat überhaupt keine mechanismen mehr in der hand,das rückgängig zu machen was am 17.Februar 2008 in Prishtina geschehen ist.Selbst Belgrad hat nicht mal möglichkeit das unumgänglich zu machen.wie also glaubt Rußland das problem zu lösen?Selbst das völkerrecht wird die unabhängigkeit Kosovas nicht unumgänglich machen können.Serbien kann also nur darauf hoffen,dass sich mal die weltpolitische verhältnis ändern, wie es 1912/13 geschah um sich wieder eigenmächtig Kosova anzueignen.nur die antwort wird dann nicht diejenigen wie 1913 sein. Zitieren
 
 
#8 wirkliich?? 2009-10-22 04:03 hahaha omg hör dich mal an, musst nicht an russland herumackern, der westen hat abchasien oder südossetien auch nicht anerkannt...also pssst du widersprichts diich nur Zitieren
 
 
#9 wirkliich?? 2009-10-22 04:04 ahjaaa noch etwas zur geshichte, die kann man nicht ändern, but die zukunft kann man sehr woohl planen, auch shom mal nachgedacht??? Zitieren
 
 
#10 stefan b. 2009-10-22 12:17 bujari und ihr in kosovo und albanien habt immer no keine oder wie..lol Zitieren
 

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