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Schwere Niederlage für die LDK
Montag, den 01. Februar 2010 um 10:08 Uhr

Die "Demokratische Liga des Kosovo" (LDK) hat gestern eine schwere Wahlniederlage erlitten. Sie verlor in den zwei Städten, Prizren und Lipjan. Dies bestätigt die offizielle Wahlkommission des Kosovo.

 

Die "Demokratische Partei des Kosovo" (PDK) von Ministerpräsident Hashim Thaçi, gewann in beiden Kommunen. 

 

In Prizren lag die Wahlbeteiligung laut der Wahlkommission bei 43,3 %. Der Kandidat der PDK, Ramadan Muja, erhielt 30151 Stimmen oder 53.1 %, während sein Gegenkandidat von der LDK, Hanefi Muharremi, 26'493 Stimmen oder 46.9 % der Stimmen erreichte.

 

In Lipjan, beteiligten sich 57% der Wahlberechtigten. Der Kandidat der PDK, Shukri Buja, erhielt 14.209 der Stimmen oder 53.6, während der Gegenkandidat von der LDK, Imri Ahmeti, 12.261 Stimmen oder 46.4 % erreichte.

 

Die Wahlen in diesen beiden Kommunen mussten wegen Unregelmässigkeiten wiederholt werden. 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Februar 2010 um 10:24 Uhr
 

Kommentare 

 
#1 Edi 2010-02-01 17:30 ...kann man diesen Wahlen, bzw. den Auswertungen der Wahlergebnisse überhaupt glauben ??? Zitieren
 
 
#2 pete 2010-02-01 17:43 Das kann man ja nicht glauben, nach Attentäte bestätigungen sowie zahlreiche negative nachrichten über die PDK von H.Thaci und trotzdem die Kosovaren wählen so einen Ring von Betrügern! Zitieren
 
 
#3 Besart 2010-02-01 17:56 pete, ich kanns auch nicht glauben, nur scheinbar wissen die Kosovoalbaner doch nicht wohin sie gehören ob osten oder westen. Welche partei welche werte vertritt ist schlüssig an ihre taten zu erkennen.

Na ja eine schwere niederlage ist es trotzdem nicht für die LDK. Es war ja abzusehen, nachdem der ganze wahlprozess verunglimpft wurde, ist ja nun klar wer davon profotiert hat.

Mit dieser Wahl hat das volk des Kosovo gezeigt, dass es keine vision für sein zukunft hat.
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#4 Edi 2010-02-01 19:33 Was soll das Volk alleine gegen diese kriminellen machen. Im Kosovo traut sich doch keiner gegen diesen Kriminellen vorzugehen, hat ja alles fest in seinen Händen... Zitieren
 
 
#5 cimi 2010-02-01 20:11 Was helfen würde, wären kritische Berichterstattu ngen, von Journalisten wie Xharra und Surroi, die wissen, was man für eine Verantwortung als Journalist, der Gesellschaft gegenüber hat und nicht solche Journalisten, die Meinungen bilden, gegen Institutionen und Menschen hetzen und ihrer Verantwortung nicht gerecht werden. Nicht um sonst, bilden Medien, die 4. Gewalt im Staat, doch dem Großteil der Bevölkerung im Kosovo, fehlt es an kritischem und rationalen Denken, da der Bildungsstand bei vielen, ausgesprochen niedrig ist. Sie werden von Vorurteilen, und Emotionen gelenkt, und erkennen nicht in welche Richtung, der kosovarische Staat treibt. Investigativer Journalismus ist gefragt und nicht Sensationsjourn alismus. Ich bin der Meinung, diese Probleme, lassen sich nicht nur politisch lösen, sondern vor allem durch ein Umdenken in der Gesellschaft und durch das Bewusstsein, dass man als Bürger, nicht nur Rechte hat, sondern auch Pflichten und eine der größten Pflicht, ist es eben, der Regierung auf die Finger zu sehen und zu kritisieren. Zitieren
 
 
#6 Besart 2010-02-01 20:24 so schaut es leider aus! Zitieren
 
 
#7 Besart 2010-02-01 20:32 @cimi was sie ja schreiben ist richtig und hört sich sehr schön an. Nur ein volk mit diesen bildungsstand würde den anspruchvollen investigativen journalismus ja nicht verstehen, wie es derzeit auch nicht tut. Jeder kritischen stimme sagt man neid und missgunst nach und eine kritische auseinandersetz ung mit der regierung findet ja sowieso nicht statt, weil wie sie auch schon festgestellt haben, fast alle wichtigen medien gleichgeschalte t sind.In den Regierungen vorher hatten wir in Kosova viel mehr freiheiten.

Was beunruhigend ist, dass mit den wahlen die Bevölkerung immer mehr seine neigung gen der mentalität und regierungsmetho den des ostens zeigt wie den staaten Weißrussland, Uzbekistan,Kach sachstan usw.
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#8 luigi1976 2010-02-01 21:00 Leider muss ich zugeben, dass es eine schwehrer Schlag für LDK ist, wenn man bedenkt wie hart vor allem Prizren war.....

do gleichzeitig suche ich die Schuld auch bei der LDK selber..

seitdem Tot von Ibrahim Rugova ist aus ist ein FAST Drittklasse Partei geworden die es fertig gebracht vor Laufender Kamera auch eine Schlägerei zu veranstalten..

warum??

weil sie nicht Fähig waren Kompromisse zu finden und vor allem den Machtvakuum den Rugova hinterlassen hatte schnell und rechtzeitig zu füllen.....

In den Jahren danach hat LDK immer wieder teure Rechnungen bezahlt und das ist eine davon......würde mich nicht wundern wenn es nicht die letzte ist.............
Gebe aber Zu, das PDK und Co. überall die Finger im Spiel hat und somit gute reiche Freunde hat die bei der Meinungsmache sehr Wichtig sind......
Absolut nicht Richtig, aber LEIDER Realität.......
Die stattliche Finanzierung des RTK wird dies leider nicht ändern sondern pro PDK agieren.....auch wenn nicht so offen die andere Medien im Kosovo.
leider ist Surroi aus der Politik verschwunden,de nn er hat auch gute Medien die regierungskriti sch hätten sein können..........aber wie die meisten Leute aus der Wirtschaft denkt er auch an seinen Wirtschaftliche n Vorteil und schweigt..........
Pacolli ist genauso und der hat Geld dass er gerne vermehren würde und da sind Regierungsauftr äge sehr wichtig...........warum soll er dann bitteschön Opposition spielen.

Bleibt zu Hoffen das LDK sich wieder fängt und eine klare Zukunftspolitik betreibt............
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#9 Shqiptari 2010-02-01 22:53 Diese Parteien sind für das albanische Volk nicht von Bedeutung. Egal welche Partei gewählt wird, sie sind sowieso nur Marionetten der Kolonialisten!
Deswegen ist zu dieser Angelegenheit auch nicht viel zu sagen. Lassen wir uns nicht von sowas ablenken und konzentrieren uns auf das Wesentliche.
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#10 Kastrati 2010-02-02 00:28 Die Frage ist nun: wie soll es weiter gehen? Die Kosovaren haben einen Etappensieg erreicht, doch dem jungen Staat steht noch ein weiter Weg bevor. Die politische Elite, gleich welches Lager, hat keine Visionen, alles ist korrupt und auf eigenen Vorteil bedacht.Wer führt aber das Land nun nach vorn? Zitieren
 

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