| Kosovo-Serben beteiligten sich an den Wahlen |
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| Geschrieben von: Iliria Berisha |
| Dienstag, den 17. November 2009 um 10:55 Uhr |
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Die serbische Regierung hat die Kosovo-Serben mehrmals dazu aufgerufen, die Kommunalwahlen im Kosovo zu boykottieren. An diesem Boykottaufruf beteiligten sich vor allem die im Norden lebenden Serben. Doch in den südlichen Gebieten des Kosovo gingen die serbischen Kosovaren in einer beträchtlichen Anzahl zu den Wahlzentren um ihren serbischen Kandidaten für ihre Gemeinde zu wählen. Damit wollten sie zum Einen zum Ausdruck bringen, dass sie ihr Schicksal im Kosovo in die eigenen Hände nehmen, in dem sie sich selbst verwalten, zum Anderen war das auch ein klares Zeichen an Belgrad, dass sie mit ihrer destruktiven Politik im Kosovo, die sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen der dort lebendenen Serben nicht verbessern, sondern eher verschlechtern, meinen politische Analysten in Prishtina.
Der Minister für den Kosovo in der serbischen Regierung, Goran Bogdanovic, versucht derweilen die Teilnahme der serbischen Kosovaren an den Kommunalwahlen herunter zu spielen.
Auf der anderen Seite erklärte der Staatssekretär für den Kosovo in der serbischen Regierung, Oliver Ivanovic, für serbischen Medien: "[..]Wenn wir mit der ganzen Haltung der Regierung und des Präsidenten, wiederholt vom Ministerium, bekräftigen, nicht an den Wahlen zu gehen und an den Wahlen gehen trotzdem zweitausend und mehr aus Graçanica. Für mich zeigt das, dass wir für sie keine genügende Autorität sind[..]", wird Ivanovic von Express zitiert.
Über diese Entwicklung müsse Belgrad besorgt sein, meint Ivanovic. Für den Kosovo wird sich diese Entwicklung im Hinblick auf das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien, bis hin zur Frageklärung vor dem IGH, ob die Ausrufung der Unabhängigkeit des Kosovo rechtmässig war, positiv auswirken, meinen politische Analysten.
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Kommentare
Wünscht Belgrad den Serben etwa etwas negatives um damit der Unabhängigkeit weiterhin eins auszuwischen? Zitieren
Das sind erste anzeichen Begrads, dass es den absoluten widerstand, den Jeremic so oft propagiert, aufgegeben hat. Freilich unter den druck der internationalen staatengemeinsc haft. nur muss man sich eingestehen, Belgrad wird niemals den staat Kosovo akzeptieren, er wird immer versuchen Kosovo zu destabilieren, soweit es sich die chance ergibt.
Doch interessant zu bemerken, wie nachgiebig Belgrad doch ist, wenn sich die europäische integration verdichtet und näher rückt. Zitieren