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Der Kongress von Manastir - 100 Jahre später PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 21. Dezember 2008 um 11:06 Uhr

Im November des Jahres 1908, fand im mazedonischen Manastir ein Kongress statt, der das heutige Alphabet der albanischen Sprache festsetzte.

Der Monat November ist in Gedenken an dieses politische, kulturelle Ereignis zum Monat des Kongresses von Manastir in die albanische Geschichte eingegangen. Die Botschafter, die in diesem Kongress teilnahmen, beschlossen, dass die albanische Sprache nicht mehr länger in dem türkischen Alphabet geschrieben werden sollte, sondern ihr eigenes Alphabet in lateinischen - mit dem Umfang von 36 - Buchstaben erhalten sollte.



Im November des Jahres 2008, genau 100 Jahre später, versammelten sich in Shkup, neben den Regierungschefs Mazedoniens, Albaniens und des Kosovo, auch zahlreiche bekannte wissenschaftliche, kulturelle und literarische albanische Persönlichkeiten. Der Regierungschef von Mazedonien, Nikolla Gruevski, bezeichnete dieses Datum als ein glänzendes Licht in der albanischen Geschichte und sprach dem albanischen Volk die Unterstützung der mazedonischen Regierung in der Entwicklung ihrer kulturellen Werte zu.


Der Regierungschef Albaniens, Sali Berisha, drückte in seiner Rede seine tiefe Dankbarkeit an den mazedonischen Regierungschef Gruevski und der mazedonischen Regierung für die Organisation aus.


„Heute ehren wir eines der bedeutensten Ereignisse der albanischen Geschichte, das 100-Jährige Jubiläum des Kongresses von Manastir, welches zusammen mit "Lidhjen e Prizrenit" die wichtigsten Entwicklungen des albanischen Volkes beinhaltet“, sagte Berisha.


Laut Berisha sei der Kongress von Manastir nicht nur für die Vereinung der albanischen Sprache, sondern auch für die Vereinigung des albanischen Volkes rund um die Ideale der Unabhängigkeit des Volkes verantwortlich.


Der kosovarische Regierungschef Hashim Thaci nannte ihn einen historischen Akt. „Heute sind immer noch alle Albaner stolz auf die Entscheidungen, die vor 100 Jahren in Manastir getroffen wurden“, verkündete Thaci.


In dieser Feierlichkeit nahmen auch die Vorsitzenden der Akademieen für Wissenschaft und Kunst aus Albanien, Kosovo und Mazedonien teil. Zum Anlass des 100-Jährigen Jubiläums des Kongresses von Manastir erhielten die drei Regierungschefs Nikolla Gruevski, Sali Berisha und Hashim Thaci eine ehrenvolle Anerkennung. Die Festlichkeit wurde mit einem artistischen Programm, geleitet von dem mazedonischen Orchester, aber mit der Beteiligung bekannter albanischer Künstler begleitet.

 

 

 

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