Über uns | Support ORA! | Nutzungsbedingungen | Kontakt / Impressum | Werben Sie auf ORA!
logo


Versprechen während Wahlkampf nicht real
Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 10:26 Uhr

Am Sonntag ging die zweite Wahlrunde der Kommunalwahlen im Kosovo zu Ende. Während des Wahlkampfes versprachen Parteien und Parteimitglieder Investitionen in Milionenhöhe für die Kommunen, wenn die Kandidaten ihrer Partei gewinnen sollten. Doch waren diese Versprechen real?

 

Es wurden neue Investitionsprojekte für die Infrastruktur und die Arbeitsbeschäftigung, sowie privat-öffentliche Partnerinvestitionen für die Gemeinden versprochen. Einige versprachen die Realisierung dieser Projekte innerhalb von nur sechs Monaten, andere innerhalb eines Jahres, wiederum andere innerhalb ihrer vierjährigen Mandatszeit.

 

Doch zwischen Wunschtraum und Realität scheint eine starke Diskrepanz vorzuliegen. In der aktuellsten Publikation der Industrie- und Handelskammer des Kosovo EkoBiz, erklärte der Wirtschaftsprofessor Musa Limani, dass die abgegebenen Versprechen für die Kapazitäten, die der Kosovo im Bereich der lokalen Wirtschaft besitzt, nicht real sind.

 

"Sie hätten aufgeblaste Versprechen und pauschale Erklärungen abgeben können, aber diese hätten eine Grenze haben müssen. Der Wortschatz, den die Parteien gebraucht haben, hat die Grenze des Wahlkampfes überschritten", erklärte Limani.

 

Auch ein weiterer Wirtschaftsexperte von der Industrie- und Handelskammer des Kosovo, Flamur Keqa, erklärte: "Das war nur ein Wettbewerb um die Macht und kein seriöses Angebot für eine wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen."

 

Die Versprechen des Ministerpräsidenten

 

Einer, der mit seinen Versprechen am stärksten glänzte, war der Ministerpräsident des Kosovo, Hashim Thaçi. Seine Partei, die PDK, gewann in den meisten, vorwiegend kleinen Kommunen im Kosovo. Während des Wahlkampfes versprach er Kapitalinvestitionen in Millionenhöhe für die Kommunen. Wie keine andere Partei des Kosovo, steht diese nun in der Verantwortung, ihre Versprechen auch tatsächlich einzuhalten.

 

Laut der Publikation von EkoBiz versprach Thaçi während des Wahlkampfes 170 Millionen für Prizren, 155 Millionen für Peja, 120 für Gjakove, 50 für Kamenice und 50 für Klinë etc. 

 

Musa Limani ist der Ansicht, dass die Versprechen in so einer Form weder im politischen und noch weniger im wirtschaftlichen Aspekt annehmbar seien.


"Niemand hat das Recht das Ziel der Haushaltsmittel zu bestimmen, ausser dem Parlament und kein Individuum hat das Recht, auf der Grundlage des Haushaltsbilanzes Wunder zu versprechen", erklärte Limani, und fügte hinzu, dass die abgegebenen Versprechen ziemlich hoch waren, während die Wirtschaftsentwicklung des Kosovo sinkt und die Armut weiter zunimmt.

 

"Es waren Illusionen und der Wähler hätte verstehen müssen, dass es leere Versprechen waren", erklärte Limani.

 

 

Kommentare 

 
#1 ylli peja 2009-12-16 16:39 ja thaci
was soll man schon vin ihm halten
wer ihn bzw. seine partei gewählt hatt
hat in meinen augen einfach nichts im kopf
Zitieren
 
 
#2 Lirim 2009-12-16 18:06 ich bin sprachlos und zur gleicher zeit enttäucht über diese hetze gegen unserem premierminister hashim thaqi.
schämt euch so ein artikel ins netz zu stellen,das ist ein anti-albanischer schritt.man könnte schwören der autor wäre von \"derstandart\" oder direkt irgendwo aus serbien.schade schade
Zitieren
 
 
#3 Lirim2 2009-12-16 18:09 FAKT UND TATSACHE IST:

1.die PDK hat in den letzten 2 jahren mehr erreicht als ihre kriminellen vorgänger in den ganzen jahren davor.

2.es sind prozentual gesehen die mehrheit der albaner für diese partei(also kann man sagen dass ora online NICHT die meinung des volkes widerspiegelt)
Zitieren
 
 
#4 Dani 2009-12-16 18:44 Wer kriminell ist und wer nicht, das sollten wir den Richtern überlassen zu entscheiden. Und derzeit sieht es so doch so aus, dass sich die kosovarischen und internationalen Richter im Kosovo sich mit der Frage beschäftigen müssen, ob Leute im Auftrag der PDK andere Parteimitgliede r der LDK ermordet haben um ihre politische Konkurrenz auszuschalten. So viel zum Thema: Kriminalität und die Sauberpartei: PDK.

Desweiteren kannst du nicht sagen, dass die Mehrheit des Volkes oder der Albaner für die PDK gewählt hat, daran sieht man mal wieder, dass die PDK-Millitanten nicht rechnen können, denn die Wahlbeteiligung lag sowohl bei der ersten als auch zweiten Runde unter 50%, somit müsste doch auch dir einleuchten, dass die Mehrheit der Albaner wie du sagst, nicht für die PDK abgestimmt haben können.

Und zu deiner übrigen Propaganda. Die Leute von der PDK haben mittlerweile schon sehr gut gelernt, wie man die Milosevic-Propaganda anwendet, die politischen und journalistische n Gegner stempelt man einfach kurzer hand als Verräter und Feinde des Volkes ab!
Zitieren
 
 
#5 Pati 2009-12-16 18:52 das ich nich Lache die mehrheit vom Volk wählt Thaci:D
1.Wie Dani schon gesgat hat die Wahlbeteiligung liegt bei ungefähr 50%
2.Wo Rugova noch am Leben war hatte die PDK nie eine chance an die Macht zu kommen.
Zitieren
 
 
#6 Pati 2009-12-16 18:52 und 3. Was für Kriminelle Vorgänger und was hat die PDK erreicht?Es ist doch grad erst rausgekommen das DIe PDK politische gegner durch Mord,erpressung und Körperverletzun g ausgeschaltet hat.....da willst du mir von Kriminelle vorganger was erzählen also bitte Zitieren
 
 
#7 Besi 2009-12-16 19:50 Wie verblendet muss man eigentlich sein? Nicht mal 45% sind wählen gegangen und von diesen 45% hat PDK vielleicht über die Hälfte.
Ora-Online super Bericht macht weiter so.
Zitieren
 
 
#8 kosvarkatalik 2009-12-17 03:40 Spielt doch keine Rolle wieviel Prozent der Wähler gewählt haben. Die PDK hat in den meisten Kommunen gewonnen das ist Real. So läuft Demokratie. Vor 2 Jahren wurde auch versprochen das über 100 Staaten den Kosovo sofort annerkennen werden. Was Real ist sehen wir Ja. Wer versprach es: Hashim Taci Zitieren
 
 
#9 Kos e vo 2009-12-17 21:02 Diese ganze diskussion über den angeblich so bösen Thaqi, es macht die Leute eh nicht lebendig die gestorben sind.
Ausserdem is Thaqi nicht für die Ewigkeit gewählt wurden.

Keiner kann von eine so jungen Staat dasselbe erwarten wie von einen Staat der seit 100 Jahre ein Staat ist.
Zitieren
 
 
#10 IbrahimPeci 2009-12-17 23:27 Was die PDK versprochen hat und was sie bewirken wird, wird sich zeigen. Es bleibt aber bei der skeptischen Haltung und nebenbei sei erwähnt, dass wir mehr Anerkennungen in der Zeit vor der PDK erwirkt haben, als nun mit ihnen.
Thaci redet zu viel und ein Handeln sehe ich bis heute nicht.
Zitieren
 

Kommentar schreiben

Ora-Online ist nicht dazu verpflichtet, Ihre Kommentare zu veröffentlichen. Insbesondere rassistische, beleidigende oder sonstige abstössige Kommentare werden nicht veröffentlicht. Ora-Online übernimmt keinerlei Verwantwortung für den Inhalt der Kommentare.
Als registrierter Benutzer ist die Länge Ihres Kommentares nicht mehr eingeschränkt.
Über nachfolgenden Link, können Sie sich anmelden:

Registrieren

Bild
Albanien - Mit offenen Augen durch die Welt!
Albanien - Mit offenen Augen durch die Welt! Der komplette Reisebegleiter für Individualisten...
Weiterlesen...
Bild
KOSOVO - eine Fotoreise
Von Susanne Dell - Dieses Buch stellt Kosovo als Reiseland vor - allen Vorurteilen zum Trotz....
Weiterlesen...
News image

Albanien: Platz 1 im Urlaubs-Check

Albanien gewann mit Saranda - der kleinen aber feinen Stadt am Strand mit kristallklarem Wasser - den ersten Platz im Urlaubs-Check der zwei deutschen U... mehr...

Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Neuste Kommentare

Copyright © 2010 by ora-online.ch.